Meerwasser-Traum: Umsetzung Teil 1

Ich habe lange überlegt, ob ich den Unterbau für mein neues Aquarium aus Gasbeton oder anderem Material mauern soll. Ich wollte aber eine Konstruktion, die flexibel ist und sich im Notfall auch einfach wieder abbauen läßt.

Deswegen war erst ein Rahmen aus Konstruktionsholz mein Favorit, wie ihn mir  Claude Schumacher von Fauna Marin  bei seinem 5m Schau-Aquarium in Holzgerlingen gezeigt hat.

Ich habe mich aber letztendlich wegen des einfachen Aufbaus und des geringen Gewichts wegen doch für eine Konstruktion aus Aluminium-Profilen entschieden, wie ich es mir bei Sebastian und Lisa von Lisa´s Koralle in Horb anschauen durfte, vielen Dank dafür!

Der Unterbau ist jetzt also aus fast 34m Aluminium-Profilen 45x45mm Nut 10, AlClipTec/Bosch/Item-kompatibel von Blank Metallbau-Technik und hat mit den wetterfesten Siebdruckplatten über und unter dem Gestell, die es nur bei Hornbach günstig und in der gewünschten Größe gab, weniger als 800 Euro gekostet. Das ist deutlich günstiger als ein Angebot für ein geschweißtes und pulverbeschichtets Stahlgestell.

Teileliste für den Unterbau:

Falls es jemand interessiert, hier meine komplette Teileliste mit den Links zu ebay und Shops:

2 x Siebdrucksperrholz 21x1500x3000 mm von Hornbach
4 x Aluminiumprofil 45x45mm mit 3000mm
9 x Aluminiumprofil 45x45mm mit 1410mm
16 x Aluminiumprofil 45x45mm mit 510mm
2 x Aluminiumprofil 45x45mm mit 500mm
9 x Befestigungswinkel 45x45mm
20 x Uniblock für 45×45 & 45×90 Nut 10 Aluprofil

Was noch fehlt, sind die Kunststoff-Platten für die Verkleidung, die ich erst bestellen werde, wenn das Aquarium selbst geklebt ist, da ich die genaue Höhe der weißen Verkleidung erst dann festlegen will. Dafür werde ich wahrscheinlich Forex Classic PVC-Hartschaumplatten mit 3mm Stärke nehmen, wie sie für Innen- und Außenverkleidungen verwendet werden.

Auf jeden Fall habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie ich die Platten fest oder abnehmbar befestigen könnte, nämlich mit den Uniblöcken und aufgeklebten Muttern mit Flansch oder einfachen Magneten:

Fotos vom Aufbau:

Obwohl es noch einige Zeit dauert, bis das Aquarium vor Ort verklebt wird, konnte ich mich nicht zurückhalten und musste den Unterbau schon zusammenschrauben:

Das Schöne an der Lösung mit den Alu-Profilen ist, dass der Zuschnitt der einzelnen Teile nichts extra kostet und der Zusammenbau ein Kinderspiel und mit einer Ratsche an einem Vormittag erledigt war.

Außerdem können die Alu-Profile nicht rosten und man kann sie einfach erweitern und mit der Nut lässt sich einfach mehr befestigen falls nötig. Bei den verschiedenen Möglichkeiten der Verbindung habe ich bewusst die Winkel gewählt, damit man später an die Schrauben herankommt um notfalls einzelne Winkel im laufenden Betrieb wechseln zu können, falls es nötig wäre.

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2 Kommentare

    • Michael am 31. Oktober 2018 um 15:36

    Antworten

    Das Alu-System sieht gut aus 🙂

    • Martin am 31. Oktober 2018 um 16:06
    • Autor

    Antworten

    Ja, diese Alu-Profile könnte man eigentlich sogar ohne Verkleidung verwenden. Es gibt übrigens auch Profile, die vorne keine Nut haben, wenn es um die Optik geht.

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