Doku in 3 Teilen: Atlantik – Ozean der Extreme

Ab Mittwoch, den 10. Januar 2018 kommt im NDR jede Woche einen Teil der sehenswerten Unterwasser BBC-Dokumentation  „Atlantik – Ozean der Extreme“:

Die Dokus sind auch nach der Ausstrahlung im Fernsehen hier in der NDR-Mediathek verfügbar!

Besonders im zweitenTeil der Doku-Serie gibt es für Aquarianer interessante Nah- und Makro- sowie Zeitraffer-Aufnahmen von Korallen und anderen niederen Tieren in der Karibik.

Zitate zur Dokumentation von NDR

Atlantik – Ozean der Extreme – Strom des Lebens:
[…]Alljährlich ereignet sich im Winter vor der Küste Nordnorwegens ein Naturspektakel: Milliarden Heringe kommen zusammen, um zu laichen. Ein Paradies für viele Tiere, die sich von den Fischen ernähren. Eine Buckelwalkuh ist 4.000 Kilometer mit ihrem jungen Kalb quer durch den Atlantik gezogen, um an dem großen Fressen teilzuhaben. […]
Nicht nur die Wale nutzen das gigantische Förderband, auch Fächerfische, Lederschildröten, Thunfische und Delfine reisen energiesparend ein Stück weit mit. Ihr Ziel sind stets nahrungsreiche Regionen wie die Ostküste Kanadas oder die Westküsten der Britischen Inseln. Durch Strömungsturbulenzen und starke Winde werden massenweise Nahrungspartikel aus der Tiefsee in obere Wasserschichten transportiert. […]

Atlantik – Ozean der Extreme – Hitze und Hurrikans:
[…] Die Karibik ist das Sonnenparadies im Atlantik. In Korallenriffen, Seegraswiesen und Mangrovenwäldern entwickelt sich üppiges Leben. Unzählige Fische haben hier ihre Kinderstuben, seltene Kolosse wie die Manatis finden alles, was sie zum Leben brauchen. Atlantische Fleckendelfine bringen hier ihre Jungen zur Welt. […]Der Februar ist der kälteste Monat in der Karibik, dennoch ist das Wasser bereits 23 Grad warm. Von Monat zu Monat wird es dann wärmer, richtig heiß, die Macht der Sonne wird immer stärker, immer gnadenloser.
Im Juli ist die Sonne bereits so intensiv, und damit auch die UV-Strahlung, dass einige Korallen ihre hitzeempfindlichen Algen abstoßen, die sie normalerweise mit Nährstoffen versorgen. Einige strahlen als eine Art Sonnenschutz Licht ab. Doch diese Fähigkeit haben längst nicht alle Korallen. Viele Tiere suchen Schutz im Schatten. […]

Atlantik – Ozean der Extreme – Berge der Tiefsee:
[…]Mitten im Atlantik, weitab von jeder Küste, erstreckt sich eine Wasserwüste. Hier wachsen keine Pflanzen, bilden sich keine Korallen. Weit und breit gibt es kein Lebenszeichen. Dennoch tauchen an manchen Orten wie aus dem Nichts riesige Fischschwärme auf. Und mit ihnen ihre Räuber, Delfine etwa. Die intelligenten Tiere jagen in Teams, treiben ihre Beute zusammen und schlagen zu.[…] Mancherorts erhebt sich die Gebirgskette bis über das Wasser: Island, die Azoren, Ascension Island oder die Inselgruppe von Fernando de Noronha vor Brasilien sind sichtbare Beispiele. Allen ist eines gemeinsam: an ihren unterseeischen Bergflanken staut sich das Wasser und wird nach oben gepresst. Mit ihm gelangen auch die Nährstoffe der Tiefsee an die Meeresoberfläche. Die wiederum sind Nahrung für all die Tiere, die nicht in die Tiefen tauchen können, und sorgen an den Berghängen für eine reiche Meeresvielfalt. […]

 

Drehort der Dokumentation:

Die Karibik ist eine Region im westlichen, tropischen Teil des Atlantischen Ozeans nördlich des Äquators. Als Teil des mittelamerikanischen Subkontinents besteht sie aus den am und im Karibischen Meer gelegenen Inseln und Inselgruppen und dem Meeresgebiet zwischen ihnen. Am Westende reicht die Karibik in den Golf von Mexiko.
Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den Kleinen Antillen (lat. ante ilium, „vorgelagerte Inseln“) vorgefunden haben. Sie wurde bzw. wird auch Westindien genannt, da man sich bei ihrer Entdeckung auf direktem Seeweg nach Indien glaubte.

 

Dokumentation als DVD / Blu-Ray

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